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Tschingis Aitmatow

Das Lied des Akyn

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Chinghiz Aitmatov
Jutta Schwöbel
Clemens-Tobias Lange

Das Lied des Akyn
(The Song of the Rider)

First edition, Russian, Kyrgyz and German language.
Translations by Dr. Friedrich Hitzer and Dr. Sachro H. Sakirova.

Chinghiz Aitmatov has finished writing the text for this book in march 2002. The work is based on photographs by Jutta Schwöbel and her study in comparing the physiognomy of horses with the landscapes of Kyrgyzstan (Kyrgizhistan). A large number of testprints printed during the last year by Clemens-Tobias Lange with the FAG letterpress in Hamburg were necessary to discover a way to present the world and the colours of Kyrgyzstan and this text of the great writer on the myths of the horse. The images were copied directly from the silver-gelatine prints on the printing medium and thus the resulting images are concise as Aitmatov's text.
The whole is printed on coloured chinapaper.
In the slipcase outside the book are two large image-friezes (35 x 120 cm), printed with white ink on white chinapaper – This images on fine paper are asking for the senses of the observer to find the fragile image.

Book in folder in wooden slipcase. Binding Thomas Zwang.
Edition 100 numered and signed copies + V roman numbered copies + 3 "e.a."
Hamburg 2002

 

 

 

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Tschingis Aitmatow
Jutta Schwöbel
Clemens-Tobias Lange

Das Lied des Akyn

Erstausgabe.
Deutsch, Russisch, Kirgisisch.
Übertragung ins Deutsche: Friedrich Hitzer,
Übertragung ins Kirgisische: Dr. Sachro H. Sakirova.
Auflage 100 Exemplare + V römisch numerierte Exemplare + 3 e.a.

Kyrgyzstan (Kirgisistan) – schon vor über 2000 Jahren wollte der „gelbe“ Kaiser Chinas für seinen Hof in Xian die behenden Pferde aus den Bergen des heutigen Uzbekitans und Kyrgyzstan und dem Xinjiang besitzen … und Dschingis Khan machte die Uiguren, das Reitervolk dieser Steppen- und Wüstengegend zu seinen Vasallen.
Der neue Text des kirgisischen Autors Tschingis Aitmatow für dieses Künstlerbuch ist kräftig, dicht wie das Epos „Manas“.
Die Fotografien der Künstlerin Jutta Schwöbel, die in Kyrgyzstan eine Arbeit über die Berglandschaften im Vergleich mit den Formen der Pferde begann, bilden einen der Ausgangspunkte für diese Arbeit.
Doppelter Pappband in Birkenholzschuber.
40,7 x 23 cm. Einbandarbeiten: Thomas Zwang.
Hamburg 2002

(46) / 48 p.

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48 Seiten

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  Samarkand, Pamir, Tian Shan (was heißt Himmels-gebirge), Bischkek, die Taklimakanische Wüste im Sinjiang und die Steppe des Hungers neben der Wüste Kyzylkum umschließen in ihrem Herzen das Becken des Fergana mit dem Fluß Syrdarja und weiter oben mit den Siebentausendern den riesigen See Issyk-Kul – wohlklingende Namen und unwegsame Gebiete!
Dort entstand einst die Bindung zwischen Mensch und Pferd – und dort fing alles an mit dem nun endlich fertigen Band:
Das Lied des Akyn
von Tschingis Aitmatow,
ein Künstlerbuch in Zusammenarbeit mit Jutta Schwöbel. Es entstand mit der Hilfe Friedrich Hitzers, dem Übersetzer aus dem Russischen und der Frau Dr. Sakro Sachirovas aus dem Ferganatal, die mit ihrer Begeisterung für dieses Projekt und ihrer Übersetzung ins Kirgisische dem Buch einen neuen Horizont gab.
Diese Gegend der ehemaligen Sowjetrepubliken und Westchinas im tiefsten Asien ist seit der Auflösung des Ostblocks in wirtschaftlichen Schwierigkeiten und geprägt von Zwietracht der verschiedenen Bewohner-Gruppen und seit zwei Jahren wird sie angeflogen von Militärflugzeugen. Umso wichtiger ist es Arbeiten zu schaffen, sagt Frau Dr. Sachirowa, mit denen sich alle identifizieren können.
Hier wo die Seidenstraße durchführt treffen die arabischen Alphabete auf die chinesische Schrift, während die kyrillische Schrift und das lateinische Alphabet für die alltägliche Verständigung Gebrauch findet.
Diese Vielfalt macht einen Teil des Fundamentes dieses Künstlerbuches aus mit drei sich immer abwechselnden Alphabeten: die altuigurische Schrift wird für das Kirgisische, das kyrillische Alphabet für den russischen Originaltext und die lateinische Schrift für die deutsche Übersetzung genutzt. In der altuigurischen Schrift vereinen sich die Elemente der arabischen Neskih mit der kalligraphischen Vertikalen der chinesischen Schrift und der europäischen Leserichtung von links nach rechts. Diese Kombination ist einmalig, nicht nur formal, sondern auch ästhetisch. Die kalligraphische Transliteration des Kirgisischen in altuigurischer Schrift verdanken wir Herrn Prof. Dr. Weiers, ein Experte von der Universität in Bonn.
Die poetische Einheit von Bild, Text und den Landschaf-ten Kirgisistans wird durch eine ocker-erdfarbene Grundtönung des leuchtend himmelblauen Papiers erreicht. Das ist das erste und vermutlich das letzte Mal, daß ich so viele Dosen immer wieder neu angemischter Farben verdruckt habe: sämtliche Papiere der Auflage sind bis über die natürlichen Ränder mit der Farbe bedruckt und zu Bildern geworden. Durch den Charme der Struktur, die durch das Handschöpfen der Papiere gegeben wird, schimmert – nur als Duft wahrnehmbar – das helle Blau des Himmels durch die ockerbraune Farbe und macht jedes Bild einmalig. Drei Farben werden zu hundert Farben.
Die Fotografien Jutta Schwöbels erscheinen wie auf archaische Formen reduzierte Gestalten von Pferden auf allen Seiten. Manchmal unlesbar, dann immer greifbarer werden die Pferde und auch die Landschaft. Eine Wanderung aus den Hochebenen in das Gebirge und zurück zum Issyk-Kul, dem gewaltigen See. Berge sind erst als Pferderücken, dann als komponierte Berge, später als Stimmung und als Idee sichtbar. In der Mitte des Buches öffnet sich der Blick auf ein Bergpanorama.
Das Buch wurde von der Buchbinderei Christian Zwang gebunden und liegt zusammen mit zwei 135 cm langen Grafiken in einer Mappe geschützt in einem Schuber. »Nacht« heißen diese Grafiken, – mit weißer Farbe auf weißes Chinapapier gedruckte Fotografien Jutta Schwöbels. Empfindlich und weit wirken die zarten Formen, als Kontrapunkt zu den ledrigen Seiten des Buches, die übrigens so stark riechen wie Pferde, nur – nach Druckfarbe.
Das Lied des Akyn
wie das Pferd zum Menschen kam, ist eine siebenteilige Dichtung Aitmatows für diese Ausgabe mit Original-grafiken aus gemeinsamer Arbeit Clemens-Tobias Lan-ges mit Jutta Schwöbel.
Alle verwendeten Schriften wurden für dieses Buch neu entworfen oder überabeitet: die ctlCochin, ctlCirillitza und die altuigurische Schrift als Kalligraphie von Prof. Dr. Weiers.
Umfang: 48 Seiten auf handgeschöpftem Chinapapier. Maße: 23x40cm. Einband: Pappband, bedruckt und mit Prägung in einer Mappe mit Prägung. Holzschuber. Auflage: 100 numerierte Exemplare, V römisch numerierte Exemplare und 3 e. a.

48 Seiten

 

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